Jahreshauptversammlung offenbart Licht und Schatten
- Mario Gros
- vor 10 Stunden
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Sportbetrieb über alle Bereiche sehr gut - vereinseigene Sportstätte bleibt finanzielles Sorgenkind.
Etwas mehr Interesse der Mitglieder hatte man sich erhofft. Der schonungslosen, aber konstruktiven Diskussion war die Anzahl eher zuträglich.
Der Reihe nach. Ein Highlight 2024 / 2025 war die Neuauflage des Dorfturniers als Bubble Ball.
Im Bereich Fußball kann man weiterhin in allen Altersklassen Teams stellen. Die Senioren hatten den Aufstieg auf der Zielgeraden verpasst, zogen aber ins Finale des Kreisligapokals ein. Kinder-/Jugendturnen findet unverändert großen Zuspruch, Herzsport ist ein Wachstumsbereich.
Auch die Jugend kommt nicht zu kurz. Hattgenstein ist eine Institution und fester Bestandteil vieler Kalender. Eltern erinnern sich gut, selbst bei den Ferienfreizeiten mit Lore Nett dabei gewesen zu sein. Sie ist weiterhin fester Bestandteil, auch wenn sie die Führung mittlerweile an die neue Generation abgegeben hat.
Tischtennis ist in der neuen Saison mit zwei Seniorenteams vertreten. Ziel ist jeweils der Klassenerhalt. Wegen nicht vorhandenem Nachwuchs steht man vor der Herausforderung, den Spielbetrieb langfristig zu sichern. Im Alt-Herren-Fußball wurde der Verbandsgemeindepokal gewonnen.
Die Kassenlage lässt wenig Spielraum zu. Zwar gelingt es sukzessive, örtliche Unternehmen als Unterstützer zu gewinnen, aber die vereinseigene Sportstätte verschlingt ein Großteil der Einnahmen und ist nur mit Zuschüssen, aktuell insbesondere von Gemeindeseite, zu betreiben. Mittelfristig muss eine tragfähige Lösung gefunden werden.
Für den vakanten Posten im Präsidium hat man Sascha Frick gewonnen. Insgesamt benötigt man viele helfende Hände, die klar artikulierten Themen anzugehen. Jetzt gilt es die Dinge in Angriff zu nehmen.
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